Auktionsablauf

Die Auktion ist öffentlich, der Zutritt ist gewährleistet, das Hausrecht liegt bei den Auktionatoren, die auch von Fall zu Fall über die Teilnahme von Bietern an der Auktion entscheiden können. Der Auktionsvorgang wird geleitet von Kai Rocholl, Hans Peter Plettner und Daniela Tiker. Alle drei handeln in ihrer Funktion als öffentlich bestellte und vereidigte Grundstücks-Auktionatoren.

Die Objekte werden grundsätzlich in der Reihenfolge aufgerufen, wie sie in dem Katalog abgedruckt sind. Zu jeder Position werden zunächst die objektspezifischen Daten verlesen (ausgelobt). Für die Objektbeschreibung gelten ausschließlich diese verlesenen Angaben. Der Versteigerungsvorgang beginnt mit dem abgedruckten Mindestgebot. Der Auktionator gibt dann die Steigerungsraten bekannt und bittet um die Abgabe höherer Gebote. Der Zuschlag wird demjenigen erteilt, der das Meistgebot abgegeben hat.

DER MEISTBIETENDE ERHÄLT MIT DEM DRITTEN HAMMERSCHLAG DEN ZUSCHLAG.

Mit Beurkundung von Gebot und Zuschlag kommt der Vertrag gemäß § 156 BGB i. v. m. § 311 b BGB verbindlich zustande.

Der Meistbietende wird unmittelbar nach Zuschlag um seine Legitimation (Personalausweis/ Reisepass/ Führerschein) gebeten. Vertritt der Bieter einen Dritten oder eine Gesellschaft, ist es zwingend erforderlich, dies durch eine entsprechende Vollmacht (und ggf. Registerauszüge) in grundbuchtauglicher Form zu belegen. Kann keine Vollmacht vorgelegt werden, wird derjenige, der die Hand gehoben hat, als Meistbietender (Käufer) festgestellt. Eine spätere Änderung bedarf einer weiteren Beurkundung und ist in jedem Fall mit weiteren Kosten verbunden. Noch im Auktionssaal unterzeichnet der Auktionator das Zuschlagsprotokoll vor dem anwesenden Notar. Grundlage der Zuschläge sind unsere Allgemeinen Versteigerungs- und Vertragsbedingungen , welche zusammen mit dem Vertragsmuster(PDF, 49 kB)  im Katalog abgedruckt und bei der zuständigen Aufsichtsbehörde hinterlegt sind.

Meistgebote bis € 2.000,- sind sofort vollständig zu hinterlegen. Die vom Meistbietenden zu leistende Bietungssicherheit ist der Höhe nach gestaffelt:
  • bei Meistgeboten bis € 20.000,- beträgt die Bietungssicherheit pauschal € 2.000,-
  • bei Meistgeboten über € 20.000,- beträgt die Bietungssicherheit 10 % vom Meistgebot.

Bieter ohne Wohn-/Firmensitz in Deutschland haben zusätzlich eine Kostensicherheit von 15 % (mindestens € 2.000,-) zu hinterlegen. Die Sicherheitsleistung ist in bar oder als Verrechnungsscheck eines inländischen Kreditinstitutes (dessen Einlösung unverzüglich gewährleistet sein muss) zu hinterlegen. Der Restkaufpreis ist 1 Monat nach Zuschlag zu hinterlegen. Änderungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der verantwortlichen Auktionatoren.

Die vom Meistbietenden an das Auktionshaus zu zahlende Courtage ist mit Beurkundung von Gebot und Zuschlag fällig und zahlbar. Sie beträgt inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer

bei einem Zuschlagspreis bis € 9.999,- 17,85 %
bei einem Zuschlagspreis von € 10.000,- bis € 29.999,- 11,90 %
bei einem Zuschlagspreis von € 30.000,- bis € 59.999,- 9,52 %
bei Zuschlagspreisen ab € 60.000,- 7,14 %
Sofern Sie sich entschieden haben, auf das eine oder andere Objekt zu bieten, empfiehlt es sich, im Hinblick auf eine Befreiung von der Bietungssicherheit und eine Verlängerung der Kaufpreisbelegungsfrist, ein Mindestgebot(PDF, 49 kB)  abzugeben und an das Auktionshaus zu senden oder zu faxen.

Das Formular "Mindestgebot"(PDF, 49 kB)  können Sie als PDF-Dokument herunterladen.

Eine telefonische Teilnahme an der Auktion ist insbesondere für Kunden reserviert, die eine weite Anreise haben. Die erforderlichen Vereinbarungen sollten frühzeitig geschlossen werden.

Rostock, im Januar 2015

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